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Geowissenschaften
Landau - Erdöl unter den Weinbergen
Autor: Dr. Michael Geiger, Landau   

Erdölpumpe bei Nußdorf (Foto: Michael Geiger)Wer kennt sie nicht, die nickenden Erdölpumpen mitten in den Weinfeldern um Landau? Besonders zahlreich sind sie um Nußdorf, Walsheim, Knöringen und Dammheim zu sehen. Bei ihrem Anblick drängen sich dem Betrachter viele Fragen auf.


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Mesozoische Gesteine in der Pfalz
Autor: Landesamt für Geologie und Bergbau (Verlag Philipp von Zabern)   

Buntsandstein im wahren Sinne: Gelbe und rote Farben zeichnen die Sandsteine dieser geologischen Epoche (hier bei Wallhalben) aus.Mesozoische Gesteine der Trias- und Jurazeiten sind in Rheinland-Pfalz vor allem in der Trierer Bucht und in der Pfalz aufgeschlossen.

 

Pangäa zerbricht

Trias bedeutet „Dreiheit", was sich auf die im mitteleuropäischen Sedimentationsraum gebildete Abfolge von Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper bezieht. Der Wechsel von roten Kontinentalsedimenten, gelbgrauen marin-lagunären Bildungen und schließlich von bunten, sehr wechselhaften Ablagerungen einer weitläufigen Küste geht auf den grundlegenden Wandel der geologischen Verhältnisse in der Trias-Zeit zurück. Zu Beginn der Trias bestand im Süden ein Festland, im Norden eine Randmeersenke. Anders im Keuper, der durch ein bedeutendes Festland im Norden und ein Meer, die Tethys, im Süden geprägt war. Plattentektonische Prozesse im Zusammenhang mit dem Auseinanderbrechen des Superkontinents Pangäa waren die Ursachen dieser tiefgreifenden Veränderungen. Wechselnde Meeresspiegelhöhen sowie Krustenbewegungen verursachten eine komplizierte Schichtenfolge der Trias-Ablagerungen.

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Der „pfälzische Hai“ Lebachacanthus als Kannibale
Autor: Ulrich H. J. Heidtke (www.pollichia.de)   
Der mögliche Kannibalismus der Gattung Lebachacanthus (Chondrichthyes: Xenacanthida) aus der Meisenheim-Formation (Unteres Rotliegend, Unteres Perm) des südwest- deutschen Saar-Nahe-Beckens wird untersucht und anhand einiger Fundstücke dokumentiert. Die Nahrungsnetze ausgewählter Fundschichten innerhalb des permokarbonischen Saar-Nahe-Beckens wurden in den letzten Jahren mehrfach untersucht (z.B. BOY, 1998; BOY & SCHINDLER, 2000; BOY, 2000; KRIWET et al.,2008). Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde die Möglichkeit des Kannibalismus weitgehend vernachlässigt. Lediglich BOY, 1998: Abb. 3A weist darauf hin, dass Lebachacanthus aufgrund des Inhaltes von Koprolithen als Kannibale zu betrachten ist.
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