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Geschichte aktuell
Ingbert Naabs Nachlass entdeckt - Gedenkfeier zum 75. Todestag des Hitlergegners
Autor: Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz   

Im Geburtshaus Ingbert Naabs in Dahn: Großneffe Ludwig Naab (links) und Instituts-Direktor Dr. Theo Schwarzmüller vor dem Porträt des frühen und klarsichtigen NS-GegnersEr war als Hitlergegner schon vor 1933 in ganz Deutschland bekannt, ist aber heute weithin vergessen: Ingbert Naab, in Dahn vor 125 Jahren geboren, starb vor genau 75 Jahren im Straßburger Exil. Sein Mitstreiter, der Journalist Fritz Gerlich, wurde von den Nationalsozialisten im KZ Dachau ermordet. Jetzt hat der Historiker Theo Schwarzmüller, der das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern leitet, den Familiennachlass Naabs ausfindig gemacht und ausgewertet. Es handelt sich vor allem um 44 handschriftliche Briefe, aber auch zahlreiche Fotografien und Zeugnisse aus der Speyerer Schulzeit.

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Der Engländer auf dem deutschen Thron
Autor: Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz   

Wertvolles Kleinod: Marlies Meyring, Vorsitzende des Trifelsvereins Annweiler, übergibt das Reichsschwert an Dr. Theo Schwarzmüller, Direktor des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde sowie der PfalzbibliothekAusstellung mit Reichsschwert und Tagung in Kaiserslautern
Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde widmet Richard von Cornwall eine wissenschaftliche Tagung in Kaiserslautern, wo der vor 800 Jahren geborene König seine Hochzeit mit Beatrix von Falkenburg feierte. Dazu zeigt die Pfalzbibliothek bis 14. November auch eine Ausstellung mit glanzvollen Exponaten.

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Von den Gräueltaten in Auschwitz erschüttert
Autor: Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz   

Totengedenken: Theo Wieder legt im Hof des Todesblocks vom KZ Auschwitz Blumen niederGedenksteine für Versöhnungshügel übergeben

„Wir gedenken im Stillen der Opfer der schrecklichsten Verbrechen, die hier verübt wurden und geloben, unser Möglichstes zu tun, dass sich dies nicht wiederholt." Mit diesen Worten fasste der Frankenthaler Oberbürgermeister und Vorsitzende des Bezirkstags Pfalz, Theo Wieder, die Eindrücke während eines mehrstündigen Gangs durch die Gedenkstätte Auschwitz zusammen. „Mir ist wichtig, dass wir das Erlebte weitertragen mit all den Emotionen, die uns angesichts der Gräueltaten erschüttert haben." Eine 32-köpfige Delegation des Bezirksverbands Pfalz und der Stadt Frankenthal, darunter sieben Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 16 und 21 Jahren, besuchte die polnische Stadt Oswiecim etwa 60 Kilometer südöstlich von Krakau, um sich mit Gedenksteinen aus der Pfalz an einem Versöhnungsprojekt zu beteiligen. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt hatten die Nazis das Konzentrationslager Auschwitz errichtet.

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100 Jahre „Pälzisch Weltgeschicht“
Autor: Pressemitteilung des Bezirksverbands Pfalz   

Paul MünchBuchpremiere und Ausstellung in der Pfalzbibliothek Kaiserslautern

Vor 100 Jahren, im Juni 1909 erschien „Die pälzisch Weltgeschicht“  von Paul Münch. Das humorvolle, ungeheuer erfolgreiche Werk ist über die Zeiten zu einem Stück regionaler Identität geworden. Zum Jubiläum wird das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde nun eine sorgfältig edierte Ausgabe letzter Hand veröffentlichen. Sie orientiert sich an der zuletzt von Münch bearbeiteten Auflage und bewahrt so die historische Originalität seines Werkes. Gleichzeitig präsentiert die Pfalzbibliothek Kaiserslautern, Bismarckstraße 17, eine Ausstellung über den Lauterer Mundartdichter. Erstmals zu sehen sind Originalmanuskripte, Zeichnungen, Tagebücher und Fotos.

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Briefe pfälzischer Auswanderer - Institut stellt neueste Publikation vor
Autor: Roland Paul   

briefe_pf_auswanderer„Hier hat man ein viel besseres Leben wie in Deutschland“
Ein neues Buch von Roland Paul über Briefe aus Nordamerika

„Es wäre viel besser wenn ihr dättet hier her kommen hier hat man ein viel besseres Leben wie in Deutschland“, schrieb Reinhold Elste 1887 aus New York an seine Angehörigen in Kaiserslautern. Nicht alle sahen Amerika so positiv wie er. Der Zweibrückerin Bettchen Singer gefiel es gar nicht in Manhattan. Sie schrieb 1848: „New York ist nicht schön, die meisten Häuser sind von Diehlen, denke Dir Bretterhäuser und diese stecken so voll Wanzen… Es reut es mich nicht, daß ich hier bin, doch sterben will ich aber doch nicht hier, aber ich würde niemand raten für hierher, denn es kann niemand gefallen, wo ein wenig Ordnung gewöhnt ist.“

Seit 30 Jahren sammelt Roland Paul, stellvertretender Leiter des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Briefe von pfälzischen Auswanderern. Einige fand er in Archiven, die meisten hat er aus Privatbesitz erhalten. Die Sammlung, die er im Institut aufgebaut hat, umfasst weit über 1000 Briefe. Die meisten davon haben er und seine Mitarbeiterinnen in mühsamer Arbeit von der alten deutschen Handschrift übertragen. Einen Teil davon, ca. 100 Briefe und ein Tagebuch, brachte Paul nun in Buchform heraus. Es sind Briefe von über 60 Schreiberinnen und Schreibern, die aus allen Teilen der Pfalz ausgewandert sind und aus verschiedenen Staaten der USA nach Hause geschrieben haben. Den mit zahlreichen Anmerkungen versehenen Quellen hat Roland Paul jeweils ein kurzes Lebensbild der Auswanderer vorangestellt.

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