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Altenglan/Staudernheim - Draisinentour durchs Glantal |
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Wer ein Erlebnis der besonderen Art liebt, sollte mal die Draisinenbahn in Altenglan und Staudernheim besuchen. Die Draisine, oder Laufmaschine, ist ein einspuriges von Menschenkraft betriebenes Fahrzeug ohne Pedale. Auf der stillgelegten Bahnstrecke von Altenglan über Lauterecken bis nach Staudernheim steht, von März bis Oktober, täglich eine Strecke von ca. 40 km zur Verfügung. Die Besucher müssen diese Strecke aber nicht ununterbrochen bewältigen; in Abständen von jeweils ca 1-3 km stehen interessante Haltepunkte zur Verfügung. Sehr innovativ ist dabei auch die Zusammenarbeit mit dem rheinland-pfälzischen Behindertensportverband. Die Kooperation soll das Draisinenvergnügen besser auf die Bedürfnisse behinderter Menschen abstimmen.
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Der Pfälzerwald erstreckt sich von den Nordvogesen in östlicher Richtung bis zum Rhein und gilt als das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. 80% des Naturraumes ist bewaldet. Ein Vergleich: In der Bundesrepublik belaufen sich die bewaldeten Flächen auf lediglich 30%. Im Pfälzerwald überwiegt der Anteil an Nadelhölzer mit etwa 70%. Dieser Prozentsatz ist allein durch den Eingriff des Menschen zu begründen. Ohne jeglichen anthropogenen Einfluss hätte sich vermutlich ein dichter Eichen-Buchenwald bilden können.
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Elwetritsch - Das Ding aus dem Wald |
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Die Elwetritsch sind bekannte Fabeltiere der Pfalz. Als die Hauptstadt der Elwetritsch dürfte wohl Neustadt an der Weinstraße gelten. Bekannt sind die Wesen allerdings noch bis tief in den Odenwald hinein. Angeblich sind sie eine Gattung zwischen Gänsen, Hühnern und Enten, die sich schließlich mit den im Wald lebenden Elfen und Kobolden gekreuzt haben. Gut gekennzeichnet sind die Elwetritsch durch einen ausgesprochen langen Schnabel.
Einheimische gehen dabei häufig auf die sogenannte Elwetritsch-Jagd. Fremde können diese Erlaubnis nur durch Ausstellen eine Jagdscheines erwerben. Das Fangen eines Elwetritsch gestaltet sich dabei sehr schwierig, da die Wesen natürlich sehr scheu sind. Am besten eignet sich zur Jagd die Zeit während einer Neumondphase. Der Jäger braucht einen Sack, eine Öllampe und einen Knüppel, sowie einige Treiber, welche die Wesen aufscheuchen.
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Fischbach/Dahn - Den Wald mit anderen Augen sehen |
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Der Baumwipfelpfad in Fischbach/ Dahn bietet ein einzigartiges Naturerlebnis. In 15 – 35m Höhe erstreckt sich ein Pfad mitten durch die Baumkronen. Dabei stehen zwei Wege zur Verfügung; der eine ist recht bequem zu begehen, der andere doch eher abenteuerlich gestaltet. Die Besucher haben die Möglichkeit in eine sonst verborgene Welt der Fauna und Flora zu blicken. Tagsüber können die heimischen Vogelarten wie Kohlmeise, Kleinspecht, Kleiber und viele andere ganz aus naher Perspektive beobachtete werden. Gegen Abend sind Fledermäuse beim Beutefang zu bestaunen. Zusätzlich kann durchgehend eine sehr gute Aussicht über den gesamten Pfälzer Wald bewundert werden.
Die gesamte Anlage ist trotz des hohen Abenteuergrades dabei sehr gut abgesichert. Zusätzlich stehen Erlebnisangebote wie eine Tellerbrücke, ein Wasser-Weg oder auch die 40 lange Baumrutsche zur Verfügung. Aber auch für behinderte Menschen sind die meisten Wege sehr gut begehbar.
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Halloween - Das Fest der Kelten |
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Halloween wird von vielen als neumodisches amerikanisches Fest empfunden. Grundsätzlich erfreut sich die Feierlichkeit erst seit etwa 1990 in unserem heimischen Raum verbreiteter Beliebtheit. Kürbisse werden ausgehöhlt, verkleidete Kinder sammeln Süßigkeiten und spielen Streiche.
Halloween beruht allerdings auf einem sehr alten keltischen Brauch der in weiten Teilen Europas und auch in der Pfalz seinen Ursprung hat. Die Epoche des Keltentums führt zurück in die Eisenzeit. Ab den Jahren 300 v.Chr. setzte, aufgrund einer in Europa zunehmenden Bevölkerungsdichte, Wanderbewegungen ganzer Keltenstämme ein. Die Besetzungen, die mitunter kriegerisch erobert wurden, erstreckten sich zeitweise über ganz Mittel- und Südeuropa sowie bis in Teile der heutigen Türkei. |
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Pfalz - Die Heimat des Osterhasen |
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Haben Sie sich eigentlich schon mal gefragt, wo der Osterhase seinen Ursprung hat? Was hat nun gerade ein Hase mit Ostern zu tun? Erstmalig wurde der Osterhase von einem Medizinprofessor namens Georg Franck von Frankenau literarisch im Jahre 1682 erwähnt. In seinem Aufsatz "De ovis paschalibus" ,was soviel bedeutet wie "von Oster-Eiern", beschreibt er einen merkwürdigen und gesundheitlich bedenklichen Eier-Brauch aus der Pfalz, Baden und dem Elsass. Dabei sei auch ein geheimnisvoller Hase involviert, der die Eier heimlich in den Gärten verstecke. Warum nun gerade der Osterhase uns die Eier beschert, ist allerdings noch nicht ganz geklärt. Jedenfalls begann man schon recht früh zur Osterzeit Eier in den Gärten zu verstecken.
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Die Saison der Kerbe hat begonnen. Die Kerb oder Kerwe ist ein traditionelles Fest in den einzelnen Ortschaften der Pfalz, das auf einem langen Brauchtum beruht. Dieses Kirchweih-Fest wird seit dem Mittelalter als religiöse Feier anlässlich der Weihe einer christlichen Kirche gefeiert. Heute spielt der religiöse Hintergrund jedoch kaum mehr eine Rolle. Die örtliche Kerb ist dabei meist das größte dörfliche Fest des Jahres. Das Fest wird durch die jährlich wechselnden „Straussbuwe“ organisiert. Mittlerweile nehmen dabei aber auch Mädchen teil. Die Feierlichkeiten dauern in der Regel von Freitag bis zum darauf folgenden Montag an. |
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Die Pfalz ist ein weit bekanntes und neben Rheinhessen das zweitgrößte deutsche Weinanbaugebiet. Der Anbau der begehrten Frucht begann zunächst auf der linksrheinischen Seite auf Anordnung des römischen Kaisers Probus. Schriftzeichen auf Tonscherben und Gefäßen deuteten darauf hin. Die größte Ausdehnung erreichte der Weinanbau im 16. Jahrhundert, dann wurde das alkoholhaltige Getränk von anderen flüssigen Genussmitteln wie Bier, Tee und Kaffee zunächst stärker verdrängt. Ab 1816 wurde die Pfalz zu Unterscheidung der Oberpfalz als „Rheinpfalz“ und zugleich wieder als hervorragende Weinregion weit bekannt. Seit dem 27.08. 1993 lautet die genaue Bezeichnung des Weinanbaugebietes schlicht „Pfalz“.
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Südliche Weinstraße - Das Klimaphänomen |
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Wer bereits das Gebiet rund um die Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz näher erkundet hat, dem ist mitunter eine recht ungewöhnliche Vegetation aufgefallen. Blühende Mandelbäume im Frühling, kleine Kiwiplantagen, Zitrusfrüchte, Feigen und ein ausgesprochener guter Wein prägen die Region. Das Gebiet wird gerne als das kleine Nizza Deutschlands bezeichnet und das zu recht. Der Klimavorteil wird dabei durch eine ungewöhnliche geomorphologische Konstellation geschaffen. In westlicher Richtung wird die Region durch den Pfälzer Wald begrenzt. Hier steigt die meist recht feuchte Luft aus Westen auf, es kommt dabei zu ergiebigen Niederschlägen.
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