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| Der böse Räuber vom Wolfsberg |
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Ganz in der Nähe im Tal zu Neustadt befinden sich über einem Eisenbahntunnel noch die Überreste der Burg Wolfsberg. Vor langer Zeit hauste hier ein grausamer Räuber, der Wandersleute heimtückisch überfiel und ausraubte. Ein dunkler Wächter machte den Räuber von einer hervorstehenden Felsenplatte darauf aufmerksam, wenn sich ahnungslose Leute der Burg näherten. Noch heute sind dessen Fußspuren auf dem Felsen erkennbar. Die Bewohner Neustadts wollten sich stets von ihrem Leid befreien, doch der Räuber war äußerst klug. Keiner konnte den Schuft überwältigen. So beschlug er die Hufeisen seines Pferdes umgekehrt, um so eine falsche Fährte zu legen. Nach Friedrich Blaul, Träume und Schäume vom Rhein, 1838 |