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Ostereiermalkunst auf dem Wahler-Hof |
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Ostereier sind zum Osterfest bis heute nicht wegzudenken. Während uns in den Lebensmittelmärkten meist lieblose, einheitlich gefärbte Eier angeboten werden, waren in der Vergangenheit dagegen ganz individuelle Dekor-Techniken mit sehr viel Liebe zum Detail verbreitet. Die mennonitische Kunst des Eiermalens wird heute noch nach alter Tradition auf dem Wahler-Hof bei Zweibrücken betrieben. Reine und scheinbar unbrauchbare Naturprodukte wie Molke, Zwiebelschalen und Bienenwachs sind die Grundlage für wunderschöne und einzigartige Eier-Kunstwerke. Madlen Rohr – Stalter von dem Wahler Hof verrät uns das Geheimnis:
So lang wie ich serick kann denke dun mer an Ostere verschenke Eier gemolt no Wahler Art wie man schon frieh gelernt uns hat So mole mir se - das is wohr schon iwwer 150 Johr
Unser Urahne hann bereits Des mitgebrung dort aus der Schweiz
Woche vor Ostere do sitze Mer um de Ofen und dun schwitze und mole fleißig Eier an die dann der Haas verschenke kann.
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Pfalz - Die Heimat des Osterhasen |
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Haben Sie sich eigentlich schon mal gefragt, wo der Osterhase seinen Ursprung hat? Was hat nun gerade ein Hase mit Ostern zu tun? Erstmalig wurde der Osterhase von einem Medizinprofessor namens Georg Franck von Frankenau literarisch im Jahre 1682 erwähnt. In seinem Aufsatz "De ovis paschalibus" ,was soviel bedeutet wie "von Oster-Eiern", beschreibt er einen merkwürdigen und gesundheitlich bedenklichen Eier-Brauch aus der Pfalz, Baden und dem Elsass. Dabei sei auch ein geheimnisvoller Hase involviert, der die Eier heimlich in den Gärten verstecke. Jedenfalls begann man schon recht früh zur Osterzeit Eier in den Gärten zu verstecken.
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Warum der Eier legende Osterhase ein „Narr“ ist |
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Autor: Helmut Seebach, Mainz
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Osterhase, Osterei und Osternest sind allgemein die volkstümlichen Elemente des Osterfestes und bilden als dominante Dreiheit das profane Gegenstück zum sonst kirchlich geprägten Fest. Ihre Herkunft ist keineswegs im heidnischen Glauben zu suchen und auch nicht mit einem germanischen Fruchtbarkeitskult zu erklären, wie uns alljährlich immer wieder aufs Neue die Medien glauben machen. Der in den März und April fallende Festkomplex mit dem Sonntag Lätare (Sommertag) und dem Osterfest gibt dem Frühsommer sein eigenes Gepräge. Während auf die Scherzfrage, was zuerst da gewesen sei, Huhn oder Ei, zwei Antworten möglich sind, ist die berechtigte Frage, ob es zuerst das Osterfest oder den Eierkult gab, auch nur zweideutig zu beantworten: Es waren Fastnacht und Sommertag, die an aller Anfang standen.
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