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Tiere des Trippstadter Waldes - Die Wildkatze ein Schmuckstück unserer Wälder |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Sie ist ein Schmuckstück unserer Wälder, die wunderschöne doch sehr scheue Wildkatze (Felis silvestris). Selbst erfahrene Naturliebhaber sind nicht imstande, eine echte Wildkatze sofort mit absoluter Sicherheit zu erkennen; denn so groß sind die Unterschiede zur Hauskatze nicht. Das Fell der Wildkatze hat mehr ein „Tigermuster“, während das der Hauskatze ein „Marmelmuster“ aufweist. Der verhältnismäßig dicke und buschige Schwanz der Wildkatze spitzt sich nicht zu, sondern endet stumpf, so dass er wie abgehackt aussieht. Außerdem ist die Wildkatze etwa ein Drittel größer als die Hauskatze.
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Wenn es still wird in den Wäldern |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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„Neblung“ nannten ihn die Altvorderen. Nie scheint das Jahr so dunkel empfunden zu werden wie im Nebelmond, jenem Monat den wir heute November nennen.
Aus der christlichen Tradition heraus gesehen ist es der Monat des Heiligen Martin von Tours. In vielen pfälzischen Dörfern finden nun die traditionellen Martinsumzüge statt. Das Fest des Heiligen Martins wurde nicht zufällig auf den 11. November gelegt. An diesem Tag feierten die Römer das „Fest des neuen Weines“. Dieses Fest wurde auch in der Pfalz von den Römern gefeiert und als das Christentum hier zunehmend Fuß fasste, weihte man den neuen Wein eben dem Heiligen Martin.
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Wo einst Könige, Fürsten und Freiherren wanderten - eine Wanderung zur historischen Amseldell im Trippstadter Wald |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Der griechische Philosoph Aristoteles schrieb einmal: „Die Heimat des Philosophen ist der Ort wo er denken kann.“
Nun, es ist wahrscheinlich auch der Ort wo man sich besonders wohlfühlt, wo man Wurzeln ziehen kann. Ein Stück Erde das man liebt. Es ist einem bewusst, dass es einen Ort gibt an dem man sich zuhause fühlt. In dem Wort Heimat schwingt etwas religiöses mit, selbst bei jenen Menschen die Heimat als etwas altbackenes bezeichnen und sich über das Heimatgefühl erhaben glauben. Die innige Verwurzelung des Menschen mit seiner Heimat ist nicht in irgendeiner Ideologie sondern in einem natürlichen Zwang begründet.
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Alle Wege führen nach Johanniskreuz |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Wandern in Johanniskreuz
Wandervergnügen pur verspricht die waldreiche Landschaft um Johanniskreuz. Egal nach welcher Himmelsrichtung sich der Wanderer bewegt und zu welcher Jahreszeit man Johanniskreuz aufsucht. Schnell merkt der Besucher, dass er sich inmitten eines der schönsten Fleckchen Erde des Pfälzerwaldes befindet.
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Alte Waldberufe - Der Harzbrenner |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Seit Urzeiten galt Baumharz als begehrtes Handelsobjekt. Schon 4000 v.Z. balsamierten die Ägypter ihre Mumien damit ein, und in der Antike musste es sogar als Zahnersatz herhalten.
In unseren heimischen Wäldern ist die Kiefer der ergiebigste Harzlieferant. Dieses Baumharz wurde in den sogenannten „Harzöfen“ oder „Pechhütten“ gewonnen. Heute Erinnern noch viele Flurnamen an dieses alte Handwerk. In einer Grube wurden Kiefernstämme ähnlich wie bei der Holzkohlegewinnung im Kohlenmeiler, aufgeschichtet und gebrannt.
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Alte Waldberufe – Flößerei und Trift |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Wenn ich eine Gegend erwandere bewege ich mich auch in ihre Geschichte hinein. Ja, beim Wandern begegnet man der Geschichte einer Landschaft ja förmlich. In der waldreichen Umgebung von Trippstadt werden wir beim Wandern immer wieder Stellen finden, wo einst die Kohlenmeiler glühten und beim Wandern im Pfälzerwald finden sich an Bächen und Flüssen auch heute noch Plätze, wo einst Holz geflößt und getriftet wurde.
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Alte Waldberufe - Der Pottaschbrenner |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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In alter Zeit war es fast allein der Wald der die elementaren Bedürfnisse des Menschen zu befriedigen vermochte. Eine große Anzahl von Waldberufen gab es in früherer Zeit: Holzhauer, Köhler, Schindelmacher, Holzknechte, Besenbinder, Harz- und Pottaschbrenner, um nur einige zu nennen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war die Pottasche ein unentbehrlicher Rohstoff für die verschiedensten Gewerbe. Flurnamen wie Eschebel- Loch, Pottaschäcker und Pottaschweiher zeugen noch heute von diesem alten Handwerk. Der Pottaschbrenner oder Pottaschsieder war unter anderem ein Zulieferer der Glashütten und Seifensiedereien.
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Als Goethes Geist auf Trippstadt fiel – eine Liebesgeschichte aus der Weltliteratur |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Geliebtes gibt es, das im Sarge ruhen bleibt, vielleicht am trauernsten beweint um sein Totsein; und andres gibt es, das jeglichem, was uns sich noch ereignen mag, lebendig antwortet, in Zwiesprache, als würde es selber daran immer erneute Wirklichkeit, weil sie das anrührt, was uns mit Tod und Leben ewig zusammenschließt. Lou Andreas – Salome
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Frühlingserwachen im Karlstal |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Wer das Karlstal bei Trippstadt aufsucht wird auf Anhieb von dieser Landschaft begeistert sein. Die wildrauschende Moosalb in der Karlstalschlucht, die großen, mächtigen und erhabenen Buntsandsteinfelsen, die dieser Schlucht ihr besonderes Gepräge geben und die urwüchsigen Buchen und Eichen, verleihen, vor allem im Frühjahr, dieser Landschaft eine archaische, wildromantische Aura.
Bevor die Bäume ausschlagen, hat sich der Boden leicht begrünt und unter dem Altlaub strecken sich die ersten Frühjahrsblüher dem Lichte entgegen. Vereinzelt finden sich nun Buschwindröschen, Lungenkraut, Leberblume, Schlüsselblume und Waldmeister ein. Bereits am Ende der Schlucht bilden sie einen bunten Frühlingsblumenteppich. Im dichten Unterholz entfaltet nun auch der giftige Seidelbast seine duftenden, rosafarbenen Blüten. Folgt der Wanderer nun dem Verlauf der Moosalb wird er mit etwas Glück einigen selten gewordenen Tier- und Pflanzenarten begegnen.
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Alte Waldberufe – der Köhler |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Ach wer hätte das gedacht, dass man aus Holz noch Kohle macht. Schon dreitausend Jahr und noch viel länger gibt es die braven Männer, die aus Eichen und aus Buchen viele solche Meiler schufen. Die schwarze Kohl’ aus Labung- bei Bauchweh und auch Darmversagung. Auch zum Glockenguss und Pulver machen benötigt man die schwarzen Sachen. So ist es schad um diese Zunft denn „Köhlern“ – dies ist eine Kunst.
Altes Köhlergedicht, Verfasser unbekannt
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Das Dianarelief am Pionierweg – über die Mythologie der Diana |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Wer war eigentlich diese Diana, deren Bildnis sich in der Nähe des Pionierwegs befindet? Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um die Göttin Diana handelt.
Die Römer verehrten Diana als Göttin der Jagd, der wilden Natur und des Lichts. Sie wurde auch mit der griechischen Göttin Hekate identifiziert, doch ihr griechisches Gegenstück war eindeutig Artemis, eine jungfräuliche Schwester des Apollon und Tochter des Zeus und der Leto.
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Die Kunst des meditativen Wanderns |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Wer sich zu einer Wanderung aufmacht, sollte dies bewusst tun. Wandern bedeutet sich bewegen, sich bewusst bewegen. Wenn wir spazieren gehen, laufen wir oftmals einfach los. Wenn wir zu einer Wanderung aufbrechen, haben wir in der Regel ein Ziel vor Augen: Eine Burg, ein Baum, ein Ort, eine Quelle oder sonst eine Sehenswürdigkeit. Doch wenn wir uns Wochen später an unsere Wanderung zurückerinnern, fällt uns auf, dass in der Erinnerung vor allem jene Dinge und Erlebnisse zurückgeblieben sind, die wir auf unserem Wanderweg gesehen oder erlebt haben. Denn: Der Weg ist das Ziel!
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Es gibt verschiedene Weisen die Natur zu sehen und zu erfassen, sie hat für alle nur möglichen Fragen eine Antwort bereit. Wenn wir uns in ihr bewegen müssen wir nur immer wieder einmal innehalten – dann werden wir von der Natur auch Sinn erhalten.
Während einer Wanderung durch den Trippstadter Wald wird die umgebende Mitwelt uns dies bestätigen. Menschen von heute begegnet die Natur anders als sie z.B. unseren Urgroßeltern begegnete. Sahen diese in den unendlichen Räumen des Kosmos das Himmels- und Sternenzelt, Sonne und Mond noch als Licht und Lampe eines friedvoll in sich ruhenden Erdentages und die alte Mutter Erde als fruchtbaren Boden allen Lebens, so können viele Menschen von heute diese Anschauungen oft nicht mehr nachempfinden. Und dennoch, wenn wir den Wald betreten, scheint es uns da nicht, dass mit einem Mal manches Schwere von uns fällt, dass wir Stress und Hektik plötzlich hinter und lassen können?
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Ein Spaziergang entlang des Trippstadter Philosophenweges |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Wer im Spätherbst oder im Winter sich zu einem Spaziergang entlang des Trippstadter Philosophenweges aufmacht, wird von der romantischen Herbheit dieses Landstriches gewiss begeistert sein. Hier, wo dunkel bewaldete Hügel den Horizont verstellen und zugleich eine Weite ahnen lassen, versinkt der Wanderer schnell in tiefe Gedanken. Selten, dass man auf diesem Weg jemandem begegnet. Was hier vorherrscht ist Stille.
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Es ist die Zeit, da der Spätsommer dem Herbst den Weg nicht mehr versperrt, der Augenblick, wo der Wald jene Farben zaubert, wie sie selbst auf der Palette eines Landschaftsmalers nicht entstehen können: „Goldener Oktober“!
Wer jetzt die waldreiche Umgebung von Trippstadt erwandert wird reichlich belohnt. Es ist die Zeit in der jeder einzelne Baum sich zu einer eigenen Persönlichkeit zu färben scheint.
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Der Frauenschuh ist Orchidee des Jahres 2010 |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Orchideen „Woher, woher mit diesen lichten Schwingen Gleich Kolibris und winzigen Schmetterlingen? Nicht kommen wir aus weitentlegenen Ländern, Sind Ich und Du in andern Leibs Gewändern, Nun selige der Wiese. – Sieh, wir künden Verklärung dir auf deinen eigenen Gründen: Was sich in Schmerz von dir einst ausgeschieden, Wir zeigen dir’s in unserem Blumenfrieden. Was einst von dir in Müdigkeit zerflossen. Das fährt nun auf in prächtigen Karossen. Geheilt so ganz von einstigen Daseins Narben. Erstrahlt es dir in gelb- und weißen Farben. Die Schrift der Lippe hier, die Hieroglyphe, Sie künden dir von einem Ordensbriefe. Bezeugend, dass an dieser Wiese Borden Ein Teil von dir ist Heilige geworden.“ Christian Wagner |
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Eine Sommernacht im Trippstadter Schlosspark |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Wanderer die im Juli und August die Umgebung von Trippstadt erkunden, sollten sich zum Abschluss ihrer Wanderungen unbedingt noch eine Ruhepause im Schlosspark gönnen, um von hier aus das Ereignis des abendlichen Sonnenunterganges zu beobachten.
Es herrscht eine besonders romantische Stimmung um diese Zeit hier vor. Ein fast unwirklicher, noch heute unbeschworener Zauber geht von den ebenmäßigen in sich ruhenden Steinfassaden des alten Schlosses aus. Wenn die Sonne glutrot im Westen versinkt, ist es meist sehr still im Park.
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Der Kuckuck - Cuculus canorus |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Es geschieht innerhalb weniger Sekunden. Dann fliegt das Kuckucksweibchen auch schon wieder davon. Was ist geschehen? Ein taubengroßer Vogel hat einem Zaunkönigspaar ein Ei ins Nest gelegt. Damit diese den Schwindel nicht bemerken, hat die Kuckucksfrau dafür gleich ein fremdes Ei verschluckt. Das Kuckucksweibchen hat einen günstigen Moment ausgesucht.
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Auf Schmetterlingsexkursion im Trippstadter Wald |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Wer in den Monaten Juni, Juli und August, entlang der Feucht und Gewässergebiete um Trippstadt wandert, wird von der atemberaubenden Vielfalt in diesem Teil des Pfälzerwaldes begeistert sein.
Die großartige botanische Auswahl vieler Pflanzenarten, lockt natürlich wiederum bekannte und auch sehr seltene Arten von Schmetterlingen an. Unter den Insekten ist der Falter ein wahres Kleinod. Auch die kleinen und unscheinbaren Arten, erscheinen uns bei genauem Hinsehen als wahre Wunderwerke der Natur, sind sie doch ein ausgewogenes Spiel von Farben, Mustern und Zeichnungen.
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Eine Glockenblumenwanderung |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Sind es persönliche Erlebnisse oder seltene Zufälle, die uns Menschen mit dem Reich der Blumen verbinden? Sind es ihre Formen, Farben und Düfte, die viele von uns jeden Sommer wieder in ihren Bann ziehen? Wie der Nachtwanderer vom Sternenmeer magisch sich angezogen fühlt, so fühlt sich der naturbezogene Wanderer vom Blumenmeer angezogen. Es hat einen tieferen Sinn, dass der Mensch sich zwischen Blumen und Gestirne gestellt fühlt. Sprechen wir nicht von „Blumensternen“ und „Sternenblumen“?
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Majestätischer Trauermantel, Funkelnder Admiral, Pfauenauge, gesättigt von Zärtlichkeit – Du Segelfalter – du Schillerfalter – Ihr wahret mit mir und ich war mit euch in einer Zeit. Ina Seidel
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) bildet in unseren Mittelgebirgen besonders auf Waldlichtungen mit kalkarmen Boden ausgedehnte Bestände. Seine großen, purpurroten Blüten, die zu auffallenden, Trauben gehäuft sind, stellen hängende Glocken dar. Diese Blütenform erinnert an einen Fingerhut (lat. digitus = Finger). Die Flecken in der Blüte sollen Staubbeutel vortäuschen und die Attraktivität der Blüten für Insekten stark erhöhen. Allerdings nur größere Insekten wie Hummeln überwinden die bärtige Sperre auf dem Blütengrund, die kleinere unzuverlässige Blütengäste zurückhält.
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Mit nackten Füßchen am Wegesrand, Die Augen still ins Weite gewandt, Saht ihr bei Ginster und Heide Das Mädchen im blauen Kleide?...
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Die Umgebung von Trippstadt – eine vielseitige Landschaft |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Natur kennt keine Grenzen! Sie will sich entfalten und somit dem Menschen Erholungsraum bieten. Die reizvolle und romantische Landschaft um Trippstadt, die enge Nachbarschaft von Wasser und Fels, von Wald und Wiesen laden den Besucher ein und lassen das Herz des Wanderers höher schlagen. Gerade die enge Verbindung von Wald und Wasser sorgt für eine artenreiche Flora und Fauna. Grün-blau schimmernde Bäche, verwunschene Uferböschungen, geheimnisvolle dunkle Waldwooge und sprudelnde Quellen sind ein grünes Aushängeschild des Waldes um Trippstadt. Dadurch wird diese Landschaft zu einem wichtigen Heimat- und Rückzugsraum vieler seltener Tier- und Pflanzenarten und hat damit eine wichtige Bedeutung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt. Durch einen sanften und nachhaltigen Tourismus wird diese Gegend zu einem wichtigen Erholungsgebiet für Menschen aus nah und fern. Denn eine intakte Natur, ob vor der Haustür oder am Urlaubsort, trägt zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden der Menschen bei.
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Es ist die Zeit da uns nichts mehr im Hause hält. Mit aller Macht zieht es uns hinaus in die aufblühende Natur. Wohl kaum eine andere Jahreszeit wird derart herbeigesehnt wie der Frühling und sein Mittelpunkt ist die Osterzeit. Die lindwärmenden Sonnenstrahlen locken nicht nur zartes Grün aus dem Boden sondern wecken auch die Wanderlust des Menschen. Die Singvögel schmettern ihre Lieder in den Pfälzerwald hinein und die Vielstimmigkeit der Pfälzer Erde spüren wir mit einem Mal als geheimnisvoller Inspirationsquell in unserem Innern. Es scheint als seien die Lieder der Waldvögel ein einziger Hymnus an die alte Frühlingsgöttin Ostara, die bei den Germanen in hohem Ansehen stand, das Osterfest ist nach ihr benannt und sie gilt als Herrin des aufsteigenden Lichts und der Morgenröte.
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Die Schlüssel des Frühlings |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Heute habe ich eine schöne Wanderung durch die frühlingshafte Pfälzerlandschaft unternommen. Überall kann man nun die Frühlingsboten bewundern. Blaue Krokusse, die gelbe Blüte der Korneskirsche auch die Schlüsselblume blühte schon. In den Waldwogen haben Frösche abgelaicht und laut drang der Ruf des Schwarzspechts durch den Forst. Die Ganze Natur befindet sich in Frühlingsstimmung. Am meistem aber erfreute mich die Blüte der Schlüsselblume. Sie öffnen die Tore des Frühlings.
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Was haben Wanderer, Mountainbiker und Umweltschützer gemeinsam? Nun, sie nehmen die Natur als Lebensbedingung menschlichen Daseins wahr. Sie haben ein gemeinsames Bedürfnis nach unberührter Natur, Stille und erholsamer Umgebung. Das findet man natürlich nicht dort, wo der Massentourismus mit seinen Jumbojets landet. Aber man findet es im Biosphärenreservat Pfälzerwald. Egal aus welcher Himmelsrichtung der Besucher die Gemeinde Trippstadt betritt, sein erstes Empfinden ist Wald. Ein wunderschönes großes Waldgebiet das schützenswert ist.
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Den Bergahorn finden wir in Wäldern gerne in lockerer Gemeinschaft mit Buchen. Wie sein Name bereits andeutet bevorzugt der Bergahorn tiefgründige, nährstoffreiche und feuchte Schluchtwälder der Gebirgsregionen, mittlerweile allerdings kommt er als begehrter Nutzholzlieferant auch im Flachland vor. Er ist ein beliebter Park und Alleebaum. Wegen seiner Konkurrenzstärke ist der Bergahorn in Großbritannien binnen weniger Jahrzehnte zur ökologischen Problempflanze geworden. Als größter heimischer Ahorn kann er im Bestand bis 40 m Höhe und das Baumgreisenalter von bis zu 500 Jahren erreichen.
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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In einigen Trippstadter Gärten finden wir noch wunderschön gepflegte alte Nussbäume. Die ursprüngliche Heimat des Walnussbaumes ist Mittelasien. Über die Griechen lernten die Römer den Baum kennen, führten ihn ein und kultivierten ihn in ihren Gärten. Die Mythologie des Walnussbaumes ist sehr reichhaltig. In Griechenland war der Walnussbaum Karya, einer Tochter des Königs Dion geweiht, die von dem Gott Dionysos wegen verschmähter Liebe in einen Walnussbaum verwandelt wurde. So wurde der Walnussbaum auch oft Karya genannt.
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Die Vogelkirsche ist Baum des Jahres 2010 |
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Autor: Hans Wagner, Trippstadt
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Die Vogelkirsche, Prunus avium, wurde zum Baum des Jahres 2010 gewählt. Diese Wildkirsche ist die Stammpflanze unserer kultivierten Süßkirschen. Unsere Sauerkirschen haben einen anderen Stammvater, sie sind aus der wilden Sauerkirsche, Prunus cerasus, der asiatischen Weichselkirsche entstanden. Vor allem im Herbst leuchtet Prunus avium der bis zu 150 Jahre alt werden kann rot und orangefarben in unserer pfälzischen Landschaft und trägt zum Zauber des Altweibersommers bei.
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