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Hans Wagners Naturseite
Der Bergahorn
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung von Ute Knieriemen-WagnerDen Bergahorn finden wir in Wäldern gerne in lockerer Gemeinschaft mit Buchen. Wie sein Name bereits andeutet bevorzugt der Bergahorn tiefgründige, nährstoffreiche und feuchte Schluchtwälder der Gebirgsregionen, mittlerweile allerdings kommt er als begehrter Nutzholzlieferant auch im Flachland vor. Er ist ein beliebter Park und Alleebaum. Wegen seiner Konkurrenzstärke ist der Bergahorn in Großbritannien binnen weniger Jahrzehnte zur ökologischen Problempflanze geworden. Als größter heimischer Ahorn kann er im Bestand bis 40 m Höhe und das Baumgreisenalter von bis zu 500 Jahren erreichen.

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Der Walnussbaum
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung von Ute Knieriemen-WagnerIn einigen Trippstadter Gärten finden wir noch wunderschön gepflegte alte Nussbäume.
Die ursprüngliche Heimat des Walnussbaumes ist Mittelasien. Über die Griechen lernten die Römer den Baum kennen, führten ihn ein und kultivierten ihn in ihren Gärten. Die Mythologie des Walnussbaumes ist sehr reichhaltig. In Griechenland war der Walnussbaum Karya, einer Tochter des Königs Dion geweiht, die von dem Gott Dionysos wegen verschmähter Liebe in einen Walnussbaum verwandelt wurde. So wurde der Walnussbaum auch oft Karya genannt.

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Die Vogelkirsche ist Baum des Jahres 2010
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung von Ute Knieriemen-WagnerDie Vogelkirsche, Prunus avium, wurde zum Baum des Jahres 2010 gewählt. Diese Wildkirsche ist die Stammpflanze unserer kultivierten Süßkirschen. Unsere Sauerkirschen haben einen anderen Stammvater, sie sind aus der wilden Sauerkirsche, Prunus cerasus, der asiatischen Weichselkirsche entstanden. Vor allem im Herbst leuchtet Prunus avium der bis zu 150 Jahre alt werden kann rot und orangefarben in unserer pfälzischen Landschaft und trägt zum Zauber des Altweibersommers bei.

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Die Pflanzen- und Tierwelt im Trippstadter Schlosspark
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Hans Wagner - Teilansicht Trippstadter Schlosspark01Geschichte und Kultur eines Ortes sind nicht allein in seinen historischen Gebäuden anschaulich, sondern auch in seinen Park- und Gartenanlagen, als auch in seinen Naturdenkmälern. Sie tragen zur Identität und Attraktivität eines Dorfes oder einer Stadt bei.  Sie sind keine reinen Kunstwerke sondern aus lebendigen Bausteinen erschaffene Erholungs- und Meditationsräume, die vor allem auch einen hohen ökologischen Wert besitzen, da sie zu Refugien für seltene Pflanzen und Tierarten geworden sind.   

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Eine Februarnacht im Pfälzerwald
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung von Ute Knieriemen-WagnerHornung, nannten ihn die Altvorderen. Sein Herz ist die Narrenzeit. Liegt oft auch noch Eis und Schnee, so spürt der aufmerksame Beobachter doch, dass nun die Tage langsam und leise heller werden. Selbst wenn noch bittere Kälte im Februar vorherrscht, spürt man, das Frühjahr ist nicht mehr fern.   

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Wildgemüse und Heilkräuter
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung von Ute Knieriemen-WagnerBereits Anfang März kann der Naturliebhaber von seinen Spaziergängen durch die Pfälzerlandschaft Heilkräuter und Wildgemüse mit nach Hause nehmen. Naturbewusste Menschen und Kräuterkundige tragen bestimmt nicht zur Ausrottung oder Gefährdung einer Pflanzenart bei, sehen sie doch Wildkräuter als ein Geschenk von Mutter Natur an und begehen an ihr keinen Raubbau. Denn eine alte Weisheit der Wurzel und Kräuterkundigen sagt: Man schützt was man schätzt.

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Die Eiche in der deutschen und pfälzischen Volkskunde
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Jahresring
So still und streng verzückt
so jugendlich dennoch verknöchert
die prallen Knospen recken nach den
Sternennächten
kurz vor der Dämmerung erscheinen die Krähen
in deinen laublosen Ästen
o alter Heidengott
o Priester unter Baumgenossen
tust du für sie die Heidenmesse sprechen
blank glänzt der Schnee auf deinen starken Ästen
im Frühlingsregen ergrünen deine ersten Blätter
wenn andere Bäume schon
in vollen Grün dastehen
erwachst du erst
aus deinem grüblerischen Dämmern
der Kuckucksruf erklingt aus deinen Wipfeln
geballte Kraft der festen Blättermassen
stehst du gelassen in der Mittagshitze
einsaugend brütende Sommerglut
ertönt aus deinen Kronen der Tauben Gurren
im Herbst erstarren deine grünen Blätter
des Eichelhähers buntes Gefieder
erblinkt aus deinem Geäste
Fruchthüllen sprengen goldfarben
deine Eicheln auf schwarzen Waldboden
du stiller Wandler im Jahreslauf
Eiche
ein Jahresring hat sich für dich geschlossen.

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Schneespaziergang
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   
Zeichnung von Ute Knieriemen-WagnerMit dem ersten Schnee verwandelt der Pfälzerwald sich oft über Nacht in eine Zauberlandschaft. Was den Autofahrern ein Ärgernis ist, dies ist den Kindern die große Winterfreude! Der erste Schnee hat etwas Magisches und meist schafft er es auch, die Seele der Erwachsenen zu bezaubern. Über einer Neuschneelandschaft liegt etwas Märchenhaftes. Sie berührt uns wie ein wundersames Gedicht und entführt uns ins Reich unserer Kindheit. Es liegt ein unwirklicher und unbeschworener Zauber über dem Wald, wenn der frisch gefallene Schnee die Landschaft verwandelt.
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Die alte Blutbuche vor der katholischen Kirche in Trippstadt
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zu euch, im Rauschen stummberedte Bäume, 
Horch ich hinauf, und meinem Blick gewährt 
Ihr stillen Flug in eure Dämmerräume.
Ihr kühlt mir sommerlang den Atemzug,
Behütet mir die Seele unversehrt,
Und eure Düfte nähren meine Träume.
Robert Faesi

Jeden Morgen wenn ich aus dem Fenster meines Arbeitszimmers sehe, begrüßt mich die wunderschöne Blutbuche (Fagus sylvatica forma purpurea) vor der katholischen Kirche. Im Laufe der Jahre hat sich zwischen uns eine regelrechte Beziehung ergeben. Es ist ein starker mächtiger Baum, der den Kirchturm weit überragt. Er hat Kriege überdauert und Zeitgeschichte erlebt.

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Trockenmauern in Trippstadt und Umgebung und Ihre Bewohner
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerTrippstadt ist reich an alten Trockenmauern. Sie sind fester Bestandteil unserer heimischen Landschaft und Zeugen vergangener Handwerkskunst. Zudem bilden diese Mauern ökologisch wertvolle Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Mauerwerk werden Trockenmauern ohne Mörtel, also trocken, aufgeschichtet. In ihrer typischen Form bestehen sie aus rohen oder nur wenig bearbeiteten Bruchsteinen.
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Vogelleben in Trippstadt
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerVögel kann man überall beobachten, eine ganze Reihe jedenfalls, dies mag auch der Hauptgrund sein weshalb die Ornithologie (Vogelkunde) so viele Freunde gewonnen hat

Die Ornithologie war schon immer die Wissenschaft der Amateure und die wenigsten Vogelkundler sind berufsbezogene Zoologen sondern Menschen die fasziniert das Leben der Vögel beobachten. Der erste große Ornithologe war der Stauferkaiser Friedrich der zweite. Bekannt als ein Meister der Beizjagd, worüber er ja ein sehr berühmtes Werk verfasst hat, besaß er sehr umfangreiche Kenntnisse über Vögel und ihre Lebensweise. So wies er als erster nach, dass der Kuckuck ein Brutschmarotzer ist und Straußeneier nicht von der Sonne ausgebrütet werden, wie man damals annahm.

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Der fliegende Edelstein vom Karlstal
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerDer Eisvogel ist Vogel des Jahres 2009

Unser sehr selten gewordener Eisvogel leidet als Standvogel nicht nur unter den kalten Wintern, mehr noch leidet er unter der Unvernunft der Menschen. Viele Brutplätze gehen durch unnötiges Aufräumen und Korrigieren von steilen Bach- und Flusswänden verloren. Mit ein wenig mehr Naturliebe könnte man den Eisvogel und somit seine gesamte Art vor dem Ausbluten retten.

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Die Mistel – eine alte Zauber- und Heilpflanze
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerBesonders im Winter fallen uns auf entlaubten Bäumen kugelförmige Büsche auf. Es sind Sträucher der Mistel ( Viscum album) deren gelbgrüne Stängel sich halb gabelig verzweigen und lanzettlichte bis spatelförmige, etwas gedrehte Blätter tragen. Jede Gabelung entspricht einem Jahrestrieb. Die Mistel ist eine halbschmarotzende Pflanze. Im Dezember reifen die fleischigen weißen erbsengroße Früchte. Der Samen wird von Vögeln mit deren Kot auf neue Bäume getragen. Die Mistel, von der es etwa 1400 Arten gibt, wächst meist hoch oben in den Wipfeln der Bäume.

 

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Unser Freund der Baum - Eine naturkundlich-mythologische Betrachtung
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerSag’ ich’s euch, geliebte Bäume?
Die ich ahndevoll gepflanzt,
Als die wunderbarsten Träume
Morgenrötlich mich umtanzt.
Ach, ihr wißt es, wie ich liebe,
Die so schön mich wiederliebt,
Die den reinsten meiner Triebe
Mir noch reiner wiedergibt.

 

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Eine Herbstwanderung
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerHerr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

 

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollending hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

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Von Wirten und Unwirten im Pfälzerwald
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung Ute Knieriemen-WagnerWenn die Pilze aus dem Waldboden "schießen", ist zumeist Spätsommer oder Herbst. Viele Pilze gedeihen auch das ganze Jahr über, manche sogar im Winter unter Schnee und Eisdecke. Für Pilzsammler scheint es so als ob Pilze dann am besten gedeihen, wenn die Waldbäume zu ruhen beginnen. Eng ist die Verbindung zwischen Baum und Pilz und die Botaniker nennen solche Beziehungen Symbiose. Die Schwammflocke der Pilze verwächst mit dem Wurzelgeflecht eines Baumes. In dieser Beziehung bietet der Baum dem Pilz die benötigten Nährstoffe.

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Die Eibe (Taxus baccata) der Baum der Auferstehung
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung Ute Knieriemen-WagnerDie Eibe war früher in den Wäldern unserer Heimat weit verbreitet. Da sie nur sehr langsam wächst, wegen ihres festen und elastischen Holzes aber von jeher sehr begehrt war, ist sie heute als Waldbaum fast verschwunden. Ein weiterer Grund ihrer Ausrottung sind ihre sehr giftigen Beeren. Da früher das Holz mit Pferden gefahren –und gerückt wurde, waren Holzfäller und Fuhrknechte schnell mit der Axt zur Hand erkannten sie eine Eibe.

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Mythologisches und Kulturgeschichtliches von Pilzen
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   
In der Kulturgeschichte der Menschen nehmen Pilze einen eigenen Platz ein, in allen Kulturkreisen haben sie eine eigene Stellung. Nie waren sie den Menschen nur Dinge neben anderen Dingen, ihre seltsamen Erscheinungen nur Formen neben anderen Formen. Wohl schon früh ahnten die Menschen, dass in Pilzen seltsame Kräfte wohnen. Sie galten als Träger geheimer Kräfte, waren dem Menschen Gleichnis ewigen Wachstums, steter Erneuerung, und oft nicht ganz geheuer. Wesen der Finsternis oder auch Kinder der Nacht wurden sie gerne genannt.
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Seltene Pflanzen in Trippstadt und Umgebung - Die Laichkräuter (Potamogeton)
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerDer Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen für die Pfalz weist für den Pfälzerwald ca. 20 Laichkrautarten auf. Viele dieser Arten sind in den fließenden und stehenden Gewässern, in und um Trippstadt zu Hause. Darunter auch das in Europa einmalige "Langspatelige Laichkraut". Diese absolut seltene Pflanze hat einen Standort in der Moosalbe.

 

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Der Weg ist das Ziel - Kleine Philosophie des Wanderns
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerWer beim Wandern glückliche Tage verlebt hat, möchte gern etwas mitnehmen, das ihn immer wieder an die schönen Wandertage erinnert. Nun lebt zwar eine ganze Souvenirindustrie von diesem "menschlich – allzumenschlichem" Bedürfnis des in der Natur unterwegs zu sein, was wir letztendlich aber wirklich mitnehmen, ist die Erinnerung.

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Der Wald im Winter
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Die Buche

 

Die Buche sagt: Mein Walten bleibt das Laub.
Ich bin kein Baum mit sprechenden Gedanken,
Mein Ausdruck wird ein Ästeüberranken,
Ich bin das Laub, die Krone überm Staub.

 

Dem warmen Aufruf mag ich rasch vertraun,
Ich fang im Frühling selig an zu reden,
Ich wende mich in schlichter Art an jeden.
Du staunst, denn ich beginne rostigbraun!

 

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Abende am Meiler
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerDer Altmeister der pfälzischen Heimatkunde Theodor Zink war es, der den Satz prägte: „dass jedes pfälzische Dorf  sei es auch noch so klein, sein eigenes Fest begehe und wenn es auch nur eine Kirchweih ist“.

 

Im Jahresablauf der Trippstadter Feierlichkeiten stechen zwei größere Feste heraus. Es sind dies im Juli die "Trippstadter Kerwe" mit dem traditionellen Schubkarrenrennen und am ersten Wochenende im September das inzwischen schon zur Tradition gewordene Kohlenbrennerfest, in Verbindung mit dem weit über die Grenzen des Pfälzerlandes  bekanntem  Schmiedefest.

 

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Wanderungen in den Altweibersommer
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerWenn in Trippstadt die Vorbereitungen für das Kohlenbrennerfest beginnen, liegt schon ein "Ahnen" von Altweibersommer in der Luft. Wer nun am frühen Morgen durch die umliegenden Wiesen und Wälder streift, spürt dies sehr bald. Ja, man kann es sehen!

 

Früh am Morgen funkeln Abertausende von silbrig glänzenden Spinnweben in Gräsern, Büschen und Bäumen. Dick und fruchtig glühen nun die roten Früchte der Ebereschen. Dazwischen blinken romantisch die schwarzen Trauben des Holunders.

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Herbstzeit ist Wildbeerenzeit
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Zeichnung: Ute Knieriemen-WagnerZu den Waldfrüchten, die uns der Herbst schenkt, gehören neben Pilzen auch die Wildbeeren. Jeder Naturliebhaber kennt wohl einige Wildbeerenarten, doch hören bei den meisten Menschen nach 6 bis 7 Arten die Beerenkenntnisse bereits auf, dies könnte eventuell für Beerensammler gefährlich werden. Wie im Reich der Pilze gibt es auch bei unseren heimischen Wildbeeren hochgiftige Gesellen, die für den Laien oft schwer von den essbaren Früchten zu unterscheiden sind. Wie bei den Pilzen gilt auch hier die alte Weisheit: Finger weg von Beeren, die man nicht genau kennt.

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Wald – ein Ort innerer Einkehr
Autor: Hans Wagner, Trippstadt   

Fotos: Hans WagnerWer den Pfälzerwald zur Erholung aufsucht, wer sich hier auftanken möchte, wird von diesem großen Waldgebiet nicht enttäuscht werden. Die natürliche Wirklichkeit die den Besucher hier umgibt schenkt ihm während seines Aufenthaltes eine tiefe innere Ruhe. Die Natur hat für alle nur möglichen Fragen eine Antwort bereit. Ein bewusster Spaziergang durch den Wald ist immer ein meditativer Gang vor allem wen wir beobachten was uns am Wegrand begegnet. Es scheint uns dann plötzlich als seien wir ein Teil dieser großen Natur, was wir ja letztendlich auch tatsächlich sind, wir haben es nur vergessen.

 

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